Als ich am gestrigen Freitag das Atrium betrat, erlebte ich ihn - den Wow!-Effekt. Ich stand verblüfft am Fuße der großen Treppe, mir gegenüber die gewöhnlich grau und kühl wirkende Musikraumwand, die so ganz anders als sonst aussah und um soviel freundlicher wirkte:

                                                                                                                               

Schülerinnen und Schüler der Klassen 7/1, 8/1 und 8/4 präsentieren in diesem ungewöhnlichen Ausstellungsformat ihre Arbeitsergebnisse aus dem von Frau Wuchold begleiteten Kunst- und Gestaltungsunterricht. Sie hatten sich im Vorfeld mit den eigenen Sicht- und Denkweisen zum Thema "Weihnachten" auseinandergesetzt, die aufzeigten, dass sie innerhalb der Schülergruppen von christlichen Motiven und Symboliken bis hin zu 'Interessiert-mich-eigentlich-nicht'-Haltungen reichen. All diese arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in ihre Namenszüge, die das Gerüst für die Darstellung bilden, ein und gestalteten diese ideen- und aspektreich. So entstanden mit allerlei Materialhilfen aus den Elternhäuser die eigenen Bekenntnisse zu Weihnachten, die für ein paar Tage das gewohnte Grau auf wunderbare Weise durchwirken und den ein oder anderen Gewohnheitspassanten des Atriums zum Verweilen einladen.

                                                                                                                                              (zeigt eine kleine Auswahl)

Und vielleicht sind genau dies die kurzen Momente des Verweilens in der Vorweihnachtszeit, die von so vielen Weihnachtsgehetzten Jahr für Jahr erhofft werden.

Thomas Frohriep