Am 6.4 2017 fand in Schwerin im Neustädtischen Palais die Preisverleihung für die Teilnehmer des Bundeswettbewerbs für Fremdsprachen statt. Im Goldenen Saal, einem wirklich prunkvolle Rahmen, wurden die Sieger dieses Fremdsprachenwettbewerbs in den Bereichen Grundschule, „Team-Schule“ und „Solo“ geehrt. Am Solo- Wettbewerb nahmen insgesamt 162 Schüler aus Mecklenburg-Vorpommern in den Sprachen Englisch, Französisch, Latein, Spanisch, Russisch und Dänisch teil. Einige Wettbewerbsbeiträge wurden auch  präsentiert.

Auch aus unserer Schule haben Schüler am Bundeswettbewerb teilgenommen. Für die Sprache Englisch war das Thema „Ireland“ festgelegt. Für Französisch drehte sich alles um das Thema „cinéma“. Die Teilnehmer mussten im 1. Halbjahr zunächst einen vorgegebenen Text und einen eigenen Beitrag aufsprechen und im Januar in einer Klausur ihre Fähigkeiten im freien Schreiben, Leseverstehen und Grammatik nachweisen. Dabei spielten auch landeskundliche bzw. künstlerische Kenntnisse eine Rolle. Die Vorbereitung auf den Wettbewerb hat den einzelnen Teilnehmern viel Zeit und Kraft gekostet. Umso größer war die Überraschung, dass es an unserer Schule 3 Preisträger gibt.

Englisch:             3. Platz in MV:  Merle Voigt  9/2

Französisch:        2. Platz in MV: Marie-Sophie Hoppe 10/1

                         3. Platz: Anna Fröhlich 10/3

Ab Juli gibt es die neue Ausschreibung für 2018. Neugierig? Schaut euch die neuen Themen an unter

www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de .

Eure Fremdsprachenlehrer helfen euch gern weiter.

K. Aschmutat

 

 

„Sollen beim ESC politische Lieder verboten werden?“ und „Sollte eine Katzensteuer eingeführt werden?“, waren zwei von einigen spannenden Themen, mit  denen sich drei Schüler unserer Schule beim Landesfinale des Wettbewerbes „Jugend debattiert“ in Schwerin auseinandersetzten. Die zwei Neuntklässler John Turloff und Jonas Berlin sowie der Zehntklässler Niklas Pohl hatten zuvor den Schulwettbewerb bzw. den Regionalwettbewerb für sich entscheiden können und durften deshalb am vergangenen Dienstag, den 04.April 2017, ins Schweriner Schloss zum Landesfinale fahren. Unterstützt wurden sie durch einige Mitglieder des Kurses Politik und Herrn Beckert.

Nach einer kurzen Einweisung im Plenarsaal des Landtages debattierten unsere drei Gewinner, sowie die dreizehn anderen Gewinner der Regionen Mecklenburg-Vorpommerns in den Vorrunden. Sie standen jeweils einmal auf der Pro- und einmal auf der Kontraseite zu verschiedenen politischen Themen. Nach einer ausgiebigen Stärkung am Buffet  wurden die acht Finalisten, für das liveübertragende Finale im Plenarsaal  bekanntgegeben. Obwohl John, Jonas und Niklas in den Vorrunden beachtliche Leistungen zeigten, konnten sie sich leider nicht für das Finale qualifizieren. Da sich aber bereits alle Debattanten aus einem 3-tägigen Seminar zur Vorbereitung auf das Landesfinale kannten, drückten sie natürlich für die acht Finalisten die Daumen. Um 20.00 Uhr kamen wir dann mit dem Zug erschöpft, aber voller Eindrücke von diesem etwas anderen Schultag zurück in Ribnitz an.

 

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter uns. Die Schüler des Kurses „Schule International“ hießen 15 Schüler und 8 Lehrer, aus 4 verschiedenen Ländern, willkommen. Die Teilnehmer kamen am Sontag an und wurden von ihren Gastfamilien abgeholt. Montagmorgen startete das von uns vorbereitete Programm. Für unsere Gäste hielten wir eine Deutschstunde und nach kurzer Zeit konnten sie sich auch selbst vorstellen. Damit sie auch mal einen Einblick bekommen konnten, wie die deutschen Schulen aussehen, haben wir auch einige Schulführungen veranstaltet, je eine auf Englisch, Französisch und Spanisch. Als nächstes stand „Let´s make music“ auf unserer Liste. Durch die Hilfe von Frau Schult konnten wir gewährleisten, dass ca. 50 Schüler und Lehrer gemeinsam Musik machten. Nach dem Mittagessen, in unserer Cafeteria, arbeiteten die Schüler in internationalen Gruppen und begannen die „Short-Story-Competition“ auszuwerten. Nach diesem ereignisreichen ersten Schultag hatten die ausländischen Schüler die Möglichkeit, ihre Gastfamilien besser kennenzulernen.

Am Dienstag trafen sich die Gäste am Ribnitzer Hafen. Zusammen mit ihren deutschen Stadtführern erkundeten sie die Bernsteinstadt und wurden von Frau Karnatz, der Amtsleiterin für Tourismus, Schule und Kultur, im Rathaus, willkommen geheißen. Während der Führung durch das Bernsteinmuseum brachten wir unseren Gästen die hiesige Geschichte näher und zeigten ihnen, wie wichtig der Bernstein für uns ist. Am Nachmittag konnten sich die Schüler bei Spiel und Sport messen und trafen sich dazu in der Schwimmhalle sowie im Gebäude der AWO.

Mittwochs startete das Projekt „Handicapped“. Durch bestimmte Hilfsmittel konnten die Teilnehmer nachempfinden wie es ist, eine Behinderung zu haben bzw., auch wenn nur kurz, mit ihr umzugehen. Sie bekamen eine noch bessere Sicht auf die Dinge durch den Besuch des CJD, ein Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderungen. Am Nachmittag startete die Tour zum Fischland welche die Teilnehmer auch zum Wustower Kirchturm führte und sie die wunderschöne Aussicht genießen konnten. Ahrenshoop und der Weststrand waren weitere Stationen.

Donnerstag war der Rostock-Tag; und wieder waren unsere Schüler vor dem Projekttreffen aktiv und hatten eine Rallye durch das Zentrum von Rostock für  verschiedene Gruppen organisiert. Die Teilnehmer konnten alle Fragen beantworten nachdem sie verschiedene Sehenswürdigkeiten gefunden hatten. Die danach kommende Tour nach Warnemünde konnte wie geplant durchgeführt werden da unsere Gäste wie jeden Tag schönes Wetter mitgebracht hatten. So haben sie alle den schönen Nachmittag dort genossen.

Dann war es auch schon Freitag, unser letzter Projekttag. Der Chor bot uns eine wunderbare Vorstellung und die Schüler erhielten ihre Teilnehmerurkunden. Verschiedene Sportspiele, die allen sehr viel Spaß machten, läuteten das Ende des Treffens ein. Dann war es Zeit auf Wiedersehen zu sagen. Die Gäste aus Portugal, Polen und Italien starteten ihre Heimreise am Nachmittag während die Teilnehmer aus Frankreich am Samstagmorgenabfuhren. Wir können mit Stolz und einem  gutem Gewissen auf diese Woche zurückblicken, in der wir viel über andere Länder und deren Kulturen gelernt haben. Wir bedanken uns bei allen die mitgeholfen haben diese Erfahrungen zu machen und bei der Europäischen Union, die uns das Treffen erst möglich gemacht hat.

 

Den Bericht in englischer Sprache, Bilder und weitere Informationen über unser Projekt  sind unter folgendem Link zu finden: https://moodle.wossidlogymnasium.de/course/view.php?id=43

 

Bücher sind langweilig und längst aus der Mode? Von wegen! Einige Schüler der Jahrgangsstufe 12 haben sich vom 23.03. bis 24.03.2017 auf der Leipziger Buchmesse vom Gegenteil überzeugen lassen.

Mit zwei unserer Deutschlehrerinnen begaben wir uns am Donnerstag auf den Weg nach Leipzig. Dort angekommen, hatten wir die Möglichkeit, ausgiebig die Innenstadt zu erkunden und auch an Lesungen der parallel zur Buchmesse stattfinden Veranstaltung „Leipzig liest“ teilzuhaben. Nachdem wir einige schöne Stunden in der charmanten Altstadt verbracht und uns auf die Messe eingestimmt hatten, sehnten wir diese am Freitag umso mehr herbei.

Der Eintritt in die riesige Messehalle gestalte sich für uns als Eingang zu einer neuen Welt: wir waren überwältigt von den farbenfrohen Kostümen einiger Fans und Comicon-Besucher, genauso wie von der Angebotsvielfalt auf dem Gelände.

In kleineren Gruppen begaben wir uns auf den Weg, diese gigantische Bücherwelt näher zu erkunden. Es war für wirklich für jeden etwas dabei: ganz egal, ob wir ein Foto mit unseren Helden der Kindheit oder Fantasyromane schießen wollten, uns über Neuerscheinungen unseres Lieblingsautors informieren oder gar selbst als Autor tätig werden wollten oder auch nach Hilfe bei der Zukunfts- und Berufsorientierung suchten; von Lesungen, über Diskussionen, Informationsstände und Schreibwarenhandlungen war alles vertreten. Uns wurde schnell bewusst, dass es sich hierbei um mehr handelte, als lediglich um eine Messe mit staubigen Büchern – es war eine Möglichkeit, sich in verschiedene Richtungen zu orientieren, weiterzubilden oder gar in eine andere Realität zu entfliehen. Trotz der zahlreichen Menschen waren die Hallen nämlich von einer angenehmen Stimmung erfüllt – fast so, als wären alle gerade in ihr Lieblingsbuch eingetaucht.
Erfüllt mit all diesen grandiosen Eindrücken und einer durchaus positiven Erschöpfung, vielleicht auch mit dem ein oder anderen Buch in der Tasche, traten wir abends wieder den Weg in Richtung Heimat an.

Alles in allem war es eine wunderbare Erfahrung für alle Bücherliebhaber und Leseratten, wie wir es sind. Wir möchten uns deshalb recht herzlich bei Frau Pentzin, Frau Kuprat, sowie bei der Schulleitung  und unseren Eltern dafür bedanken, dass sie uns diese Fahrt ermöglicht haben.