Projekttag im Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR)

Am Donnerstag, den 5. Oktober 2017 fuhren wir, die Klasse 10/1, ins Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) nach Neustrelitz. Wir fuhren um 7:00 Uhr mit dem Bus los und kamen um 9:50 Uhr an. Zum Anfang erhielten wir eine Einführung eines Mitarbeiters des DLR, der uns wichtige Fakten des Zentrums und einige Forschungsprojekte nahebrachte. So erfuhren wir, dass es deutschlandweit insgesamt 20 Standorte mit verschiedenen Forschungsbereichen des Zentrums gibt. An zweiter Stelle des Tagesprogrammes stand das Experimentieren in kleinen Gruppen von 3-4 Personen. Gemeinsam erforschten wir verschiedene Bereiche der Physik sowie der Astronomie.

Insgesamt gab es sieben verschiedene Stationen. An jeder Station befand sich ein Stationsleiter, der uns Schülern alles verständlich erklärte. Experimentiert wurde drinnen als auch draußen, wenn das Wetter mitspielte. Zum Abschluss des Projekttages trafen wir uns noch in einer kleiner Abschiedsrunde alle zusammen und machten uns dann gegen 15:30 Uhr auf den Heimweg. Bei uns Schülern kam dieser Projekttag sehr gut an und wir hatten viel Spaß beim Experimentieren.

 

Johanna Groth, 10/1

Marcus Klemp zu Gast am RWG

Am 20.09.17 durften wir Marcus Klemp bei uns im WPU Kurs Schule International begrüßen. Marcus Klemp ist 35 Jahre alt und hat eine Gehbehinderung. Er arbeitet zurzeit am Projekt Inklusion in Ribnitz-Damgarten. Am Anfang durften wir alle ein paar Fragen zum Thema Inklusion stellen: z.B.

Wie ist es eigentlich als Behinderter auf eine normale Schule zu gehen?

  • Als Herr Klemp 1989 in die Schule kam, wurde ihm empfohlen, weiterhin eine normale Schule zu besuchen. Er war dann Schüler der Rudolf-Harbig-Schule und absolvierte später sein Fachabitur in Velgast im Bereich Wirtschaft und lernte Bürokaufmann. In seiner Schulzeit war Inklusion noch nicht weit verbreitet. An den theoretischen Schulfächern nahm er normal teil, nur im Sportunterricht bekam er eine Freistellung. In der 8. Klasse begann er mit dem Rudersport in seiner Freizeit.

Wie hat es sich damals angefühlt, bei den paralympischen Spielen teilnehmen zu dürfen?

  • Marcus Klemp hat 2008 an den Paralympics in Peking erfolgreich teilgenommen und den vierten Platz im Rudern erreicht. Im Jahr zuvor wurde er bereits Weltmeister bei der WM in Oberschleißheim bei München.

Er berichtete uns, dass es ein unvergessliches Erlebnis war. Es war undankbar, nur den vierten Platz erreicht zu haben, dennoch ist ein vierter Platz natürlich eine große Leistung.

 

 Wir konnten viele interessante Sachen zu dem Thema Inklusion erfahren. Anschließend haben wir Herrn Klemp unsere Projekte zu dem Thema gezeigt und mit ihm zusammen daran gearbeitet.