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Weihnachten am RWG 2011 Nachdem viele Klassen in Block I interne Weihnachtsfeiern veranstalteten, fand im II. und III. Block am Freitag, 09.12., der Weihnachtsmarkt im Atrium statt. Jede Klasse hatte Stände aufgebaut und so konnten wir Schüler und die Gäste Plätzchen, Tee und Kaffee erwerben, an einer Tombola teilnehmen oder sich im Dosenwerfen üben. Doch das Highlight des Tages war zweifelsohne das Weihnachtssingen des Chores unter der Leitung von Herrn Frohriep, gekoppelt mit den Aufführungen der "Darstellendes Spiel"-Kurse von Frau Rosenbohm. Ich fand, dass der Chor wunderbar und schöne Lieder gesungen hat, so wie wir es gewohnt sind. Leider dauerte es etwas zu lange, wodurch das Publikum sehr unruhig wurde. Viele Schüler verließen das Atrium noch vor Ende des Programms, da sie ihre Busse sonst verpasst hätten. Mir fehlte besonders die Atmosphäre, vielleicht, weil ich sie anders von den Weihnachtskonzerten kenne. Diese war bei den Konzerten der vergangenen Jahre schöner, da dann das freiwillig anwesende Publikum sitzt, sie kürzer vor Weihnachten gelegen sind und es draußen bereits dunkel ist. Als Fazit ist also wohl festzuhalten, dass das Weihnachtssingen im diesjährigen Format kein Ersatz für die allseits beliebten Weihnachtskonzerte sein kann. Dieser Schluss soll jedoch keinesfalls als blinde Meckerei missverstanden werden, denn neben der Trauer um das Konzert alter Form, überwiegt die Einsicht in die Notwendigkeit und die Freude darüber, dass der Verhinderungsgrund schöner nicht sein könnte. Familie Frohriep erwartet ein neues Menschenkind. Da lacht das Herz und das nicht nur, weil es so schön zu Weihnachten passt. Also, von dieser Stelle die allerbesten Wünsche der wachsenden Familie! Der dem Programm vorausgegangene Weihnachtsmarkt war zwar eine gute Idee, allerdings war er noch zu undurchdacht. Er dauerte zu lange, und viele Schüler wurden währenddessen schon ungeduldig, sodass bereits zu Anfang des Singens Unruhe herrschte. Vielleicht hätte der Markt durch die Lieder und das Darstellende Spiel unterbrochen werden sollen, um Abwechslung zu bringen. Die Stände waren nicht optimal aufeinander abgestimmt, obwohl die Klassensprecher zuvor Listen an den Schülerrat gaben, um zu vergleichen, was die Klassen vorbereitet hatten. Allerdings bekamen diese keine Rückmeldung, also verkümmerte die zuerst gut begonnene Organisation und es wurde zum Großteil Ähnliches, teilweise auch Gleiches verkauft. Wir haben demnach eindeutig Potenzial, vieles in den folgenden Jahren besser zu machen. Natürlich muss lobenswert erwähnt werden, dass die Klassen sich viel Mühe mit ihren Ständen gaben und es auch originelle Verkaufsideen gab. Es mangelt uns lediglich an Erfahrung, was die Koordination eines solchen Projektes anbelangt. Vielleicht sollten wir alle in Zukunft die Verantwortung unter uns besser aufteilen, um zu zeigen, dass wir daraus lernen und bei einem eventuellen nächsten Mal ein größeren Erfolg zu haben.
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