| Besuch im Max Samuel-Haus |
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Am 7. Juli 2010 ging es für unsere Klasse 10/2 in das Max-Samuel-Haus. Nach einer kurzen Zugfahrt nach Rostock starteten wir auch schon mit unserem Programm. In dem ehemaligen Wohnsitz des damaligen jüdischen Gemeindevorsitzenden Max Samuel klärte Frau Katschke, eine Mitarbeiterin dieses Hauses, uns über die Geschichte der Juden in Rostock und Mecklenburg von 1300-1942 auf. Es war interessant und emotional zugleich.
Danach brachen wir zur jüdischen Gemeinde Rostock auf. Auf dem Weg dahin sahen wir „Stolpersteine“, die in der gesamten Stadt Rostock verteilt sind. Dies sind in die Straße eingelassene Gedenksteine für Rostocker Juden, die in der Zeit des Nationalsozialismus umkamen. Im Gemeindezentrum angekommen, erzählte uns zuerst Frau Jajomin etwas über das Gemeindeleben und die Veranstaltungen während des Jahres. Danach stieß der Vorbeter Herr Bogdan zu uns. Er erklärte uns das Judentum, seine Bräuche, Regeln und Rituale und klärte auch unsere Fragen.
Insgesamt war es eine informative und interessante Fahrt die uns Einblicke in die jüdische Geschichte und den jüdischen Glauben verschaffte. Wer mag kann auch in der 11. Klasse ein Facharbeitsthema, zum Beispiel über das Schicksal von Juden aus Ribnitz, in Zusammenarbeit mit dem Max- Samuel- Haus bearbeiten.
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