| Der Tag in der Sporthalle – TURNEN! |
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Die Projekttage neigen sich dem Ende zu, der „Tag der offenen Tür“ rückt näher. Viele Projekte stellen am Samstag, dem 28.01.2012, ihre Ergebnisse und Erfahrungen vor. Auch die Turnerinnen von Frau Daubner. „Wir dürfen uns frei entfalten, uns an den Geräten ausprobieren und unsere Grenzen kennenlernen.“, merkt Julia G. an. Diese Aussage ist speziell an Frau Daubner gerichtet. Das reine Mädchen-Projekt ist eine perfekte Mischung von Leistungsturnerinnen und Freizeitturnerinnen, jede hilft jeder und keine wird von Frau Daubner bevorzugt. Dennoch fordert sie die Vereinsturnerinnen, die demnächst zur Landesmeisterschaft fahren, mehr, um alles aus ihnen heraus zu kitzeln. Leider fahren nur fünf von den sechs Mädels mit, was natürlich das Kämpferische in ihnen erwecken soll. Währenddessen dürfen die anderen sich aussuchen, was sie machen. Am Reck, Pferd, Schwebebalken, Trampolin oder auch Bodenturnen, sie können die Möglichkeit wählen, wozu sie Lust haben. Etwas Neues in sich entdecken lautet die Devise.
Auch für die Turnerinnen, die bei den Landesmeisterschaften für die Bundesmeisterschaften antreten, ist diese Belastung eine neue Erfahrung. „Sie gibt uns kaum eine Pause und trinken dürfen wir nicht. Aber atmen.“, scherzt Judy S. nebenbei. Jede schätzt die Kenntnisse von Frau Daubner, und da wird hier und da mal ein Späßchen gemacht. Dennoch wissen sie, dass die Konzentration und Achtung der anderen allerhöchste Priorität hat, um bei den jeweiligen Meisterschaften bestehen zu können. Der Druck, um dabei zu sein, ist weniger groß, da es sich nur noch unter zwei Schülerinnen entscheidet. Die Lehrerin und gleichzeitig Trainerin entscheidet nicht nach Sympathie, für sie zählt wirklich nur die turnerische Leistung. Dennoch ist jede davon überzeugt, wenn auch nur der kleinste Fehler, sei es auch nur ein schlechter Tag, passiert, dass sie nicht dabei sein kann. Und natürlich will jede besser sein als die andere und gewinnen. Bei den Meisterschaften treten sie gegen Sportschulen an und es wäre eine große Erfahrung, gegen die zu turnen, die den Tag nur mit Lernen und Sportmachen gestalten.
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