Brigitte-Sauzay-Austausch
Geschrieben von: Frauke Huth, Katharina Henschel, Ada Stoll, Meggie Herter, Nick Petersen   

Wir, Maggie Herter, Ada Stoll, Katharina Henschel, Nick Petersen und Frauke Huth, wohnten vom 15.09.11 bis zum 18.11.11 in Poitou-Charentes, einer Region Frankreichs, bei je einer Gastfamilie, nachdem wir selbst ein Kind dieser Familie für die gleiche Zeitspanne bei uns aufgenommen hatten. Wir alle haben verschiedene Eindrücke gesammelt und neue Erfahrungen gemacht. Obwohl jeder von uns auch Negatives, der eine mehr, der andere weniger, erlebt hat, so empfehlen wir es doch jedem, der die Möglichkeit dazu hat, die Chance, die ein solcher Austausch bietet, zu nutzen. Beide Abschnitte, die Aufnahme des französischen Austauschschülers und der Aufenthalt dort sind Erlebnisse, für die sich der recht geringe Aufwand, den wir selbst dafür betreiben mussten, lohnte. Es fielen nur wenige Kosten an, da dieses Programm auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit beruht und das DFJW auf Zuschussanträge die Flugkosten übernimmt. Wer mehr über unsere Austausche wissen möchte, sollte keine Scheu haben, uns anzusprechen.

Ich freue mich über das, was ich an Französischkenntnissen dazu erworben habe. Auch habe ich während meines Aufenthalts dort neue Orte und Städte besucht. Das Highlight war natürlich Paris als Hauptstadt. Leider muss ich jetzt viel für die Schule nachholen und trotzdem finde ich, dass der Austausch drei Monate hätte dauern sollen, wie es zuerst geplant war.

Meggie Herter

Obwohl es mir anfangs schwerfiel, alles zu verstehen, habe ich später viele neue Freunde gefunden. Besonders erstaunt hat mich die Kultur, die doch ziemlich anders ist. Vor allem die Schule ist länger als bei uns. Die zwei Monate dort machten mich noch ein Stück selbstständiger, da ich nur meine Austauschschülerin kannte und so öfters auf mich allein gestellt war.

Ada Stoll

Der Abschied in Deutschland und, in Frankreich angekommen, die Verabschiedung meines Freundes und meiner besten Freundin, die mit mir gereist waren, fiel mir schwer. Der Flug verlief problemlos. Von der Gastfamilie wurde ich am späten Donnerstagabend sehr herzlich im Bademantel und Schlafanzug in Empfang genommen. Die französische Schule ist viel strenger und läääääääääääänger… Mit der Sprache kam ich allerdings von Anfang an gut klar. La Rochelle ist ein Traum!

Katharina Henschel

Ich fand das Essen dort sehr interessant. Mir hat es eigentlich gut geschmeckt, bis auf die Schnecken und den Thunfischkuchen. Der Unterricht war zwar langweilig, aber durch Witze, die mein Austauschschüler mir erzählte, war es erträglich. Der Besuch im Futuroscop (ein Freizeitpark) war das frühe Aufstehen und die Fahrt dahin definitiv wert. Auch wenn wir an den Attraktionen länger anstehen mussten.

Nick Petersen

Das Schlimmste was ich dort erlebte, war der Sportunterricht. Meine dortige Lehrerin legte einen militärischen Ton an den Tag und brachte nicht selten eine Schülerin zum Weinen. Auch mit mir kannte sie keine Gnade, allerdings konnte ich behaupten, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden, wobei mir auch keine andere Möglichkeit blieb, um mich einer 20-minütigen Schimpftirade zu entziehen. Abgesehen davon fand ich die Zeit dort sehr schön und habe Fortschritte mit meinem Französisch gemacht. Viel zu lachen hatte ich oft am Abendbrottisch, denn meine Gastfamilie hatte einen ausgeprägten Sinn für Humor und war nie arg zu mir.

Frauke Huth