Comenius Projekttreffen in Jihlava
Geschrieben von: Bruno Ahrens, Tim Krüger   

Am 6. Oktober trafen wir uns um 6:15 Uhr voller Vorfreude am Bahnhof Ribnitz West.  Unsere Gruppe bestand aus zwei Lehrerinnen, Frau Spiegelberg und Frau Karnitzki, und vier Jungen, Niels, Tim, Max und Bruno. Zusammen stellten wir uns der zwölfstündigen Fahrt nach Jihlava. Die Zugfahrt erwies sich als durchaus amüsant. Allerdings kippte die Stimmung etwas bei den Schülern als die Lehrer den Einfall hatten, einen bereits erarbeiteten Sketch verbessern zu wollen. Letztendlich hatten die Lehrer Recht, denn es wollte sich ja schließlich keiner vor den anderen Delegationen blamieren. Um  20 Uhr wurden wir endlich von unseren Gastschülerinnen in Empfang genommen. Hier trennten sich für den Abend unsere Wege, der eine Weg etwas weiter als der andere. Da alle erschöpft waren, verlief der Rest des Abends bei jedem unspektakulär. Am nächsten Morgen trafen wir uns frisch und erholt auf dem Marktplatz wieder und berichteten von unseren Gastfamilien. Hierbei konnte man sich den einen oder anderen Lacher nicht verkneifen, denn es gab einige Verständigungsprobleme. Anschließend besichtigten wir das Rathaus.

Dann folgte die Empfangszeremonie in der kleinen Turnhalle der Schule. Dabei wurden wir in Gruppen aufgeteilt, in den wir für den Rest des Wochenendes Aufgaben zu erledigen hatten. Eine Aufgabe bestand darin eine „Schnitzeljagd“ in Jihlava zu absolvieren. Dann folgte der freie Nachmittag, den jeder Schüler gemeinsam mit seinen Gastgeschwistern  gestaltet hat. Dabei hatten wir alle eine Menge Spaß. Der nächste Tag startete erneut mit der Gruppearbeit bei der wir eine Präsentation erarbeiteten sollten. Um die aufgenommenen Kalorien zu verbrennen, die wir durch das gute Essen zu uns genommen hatten, gingen wir am Nachmittag in ein Fitnesscenter. Am Abend stellten wir unsere Präsentationen vor. Außerdem mussten wir unsere Fähigkeiten bei Sportspielen beweisen.

Dabei gab Niels absolut alles und schreckte auch vor einem Kampfschrei nicht zurück. Dann folgte die Abschiedszeremonie und wir begaben uns für eine letzte Nacht in unsere Gastfamilien. Am Sonntag trafen wir uns dann morgens alle am Bahnhof in Jihlava um die erneut zwölfstündige Heimreise anzutreten.