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Stellt euch vor ihr habt eine kleine Schwester, sie hat Krebs. Die Chemotherapie, mit der sie behandelt wird, hat viele Nebenwirkungen und es ist nicht klar, ob sie das nächste halbe Jahr noch überlebt. Ungefähr 2000 Kinder erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Sie und auch ihre Familien sind dann einer großen Belastung ausgesetzt. Um dieser standhalten zu können, sorgen die Kliniken für die Unterstützung der Patienten und Angehörigen. Kürzlich hat unser Gymnasium an die Universitäts-Kinder- und Jugendklinik Rostock gespendet. Der Leiter pädiatrischer Hämatologie und Onkologie, Herr PD Dr. med. Classen hat sich dafür in einem Brief bedankt. "GANZ HERZLICHEN DANK!!! Im Namen unserer Station, insbesondere aber natürlich im Namen der bei uns behandelten Kinder , möchte ich euch allen wirklich unseren ganz herzlichen Dank aussprechen für die großartige engagierte Aktion und die zustande gekommene große Spende von 670 Euro.[…] Im Moment ist es uns gerade ein ganz besonderes Anliegen, die psychologische Betreuung der Geschwister von krebskranken Kindern zu verbessern. Wir erleben immer wieder, wie unendlich wichtig der Zusammenhalt aller Familienmitglieder für das Gesundwerden eines schwerkranken Kindes ist. […] Die Psychologin, deren Arbeit durch die Spende finanziert wird, schafft es, den Familien ganz viel Kraft und Hilfe zu geben, um bei der schwierigen Aufgabe durchzuhalten." Es ist eine schöne und außergewöhnliche Geste von Dr. Classen, persönlich einen Antwortbrief zu schreiben. Sie zeigt, dass das gespendete Geld tatsächlich sinnvoll zur Hilfe der Krebspatienten in der Universitätsklinik Rostock eingesetzt wird. Mir hat die Reaktion bewusst gemacht, wie viel diese Spende, trotz der verhältnismäßig geringen Mühe, die wir dafür aufbringen mussten, helfen kann. Gesundheit ist ein hohes Gut in unserem Leben. Das ist mir durch die, wenn auch nur kurze Beschäftigung mit den Schicksalen vieler krebskranker Kinder und deren Familien ins Bewusstsein gerufen worden. Hilfe ist in diesen Fällen sehr wichtig, um den Betroffenen ihre Situation so erträglich wie möglich zu gestalten.
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