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Vom 25.01. bis 27.01.2012 gab es Unterricht mal ganz anders - Projekttage waren angesagt und mündeten in den Tag der offenen Tür am 28.01.2012. Über die spannenden Schüler- und Lehrerprojekte sammelte die Gruppe "Film und Dokumentation" Informationen und präsentiert diese nun hier der Öffentlichkeit.
Origami - die Kunst des Faltens
 Frau Vagt und Frau Beu (kreative Eltern, Schulverein) übernehmen die Leitung des Origami-Kurses
Unter der Leitung von Frau Vagt und Frau Beu entstehen in den 3 Projekttagen nicht nur Papier-Kraniche, sondern auch Kreisel und andere Spielereien. Am Mittwoch lernen die Teilnehmer grundlegende Falttechniken, in den nächsten 2 Tagen werden sie in Gruppen aufgeteilt und basteln dann Anspruchsvolleres.
 Fleißige Schüler beim Kranichfalten
Turnen – eine Kunst?
 Frau Daubner gibt Wiebke Griephan Hilfestellung bei einem Salto
Gar keine Frage, auf dem Plan der Turngruppe steht für die Teilnehmer ein hartes Training: Ronda, Flick Flack und Schuschunowa sollen bis zum Ende der Woche vorführbar sein. Eine schwierige Aufgabe für die, die zuvor nichts mit Geräteturnen am Hut hatten. Von Musik begleitet, bleibt die ausschließlich aus Mädchen bestehende Gruppe, motiviert und hat weiterhin gemeinsam Spaß.
 Judy Schicht bei einem Handstütz-Überschlag
Mutter auf Zeit
 Einer der Baby-Puppen
„Mutter sein“ wollten Schülerinnen der 8. Klasse schon immer mal ausprobieren. 3 Tage lang fütterten, wiegten, windelten die Mädchen ihre Baby-Puppen. Ziel des Projektes, von Pro Familia, war es, den Mädchen mit lebensechten, gesteuerten Puppen zu zeigen, wie der Alltag mit einem Baby abläuft. Die Mädchen kostete es viel Geduld und Nerven, sie sammelten aber eine Menge Erfahrungen dabei.
Keramik
Formen, Gestalten und Brennen von Gefäßen war die Aufgabe der Schüler in den 3 Tagen. Anschließend durfte jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen und etwas Eigenes entwerfen. Die Gefäße wurden am Samstag beim „Tag der offenen Tür“ verkauft.
 Ludwig Wolff und Laura Fischer beim gestalten ihrer Gefäße.
Idee trifft ungewöhnliches Material
 Charlotte Knuth und Analena Brusch beim häkeln ihrer Handytaschen.
Kunst ist ein vielfältiger Bereich. Wie der Name schon sagt, arbeiten die Schüler mit Material, was innerhalb des Unterrichtes selten verwendet wird, wie z.B. mit Pappmaché, Gips und Pflanzen. Hierbei können die Schüler sich frei entfalten. Frau Marquardt steht den Schülern dabei tatkräftig zur Seite. Gleich nebenan helfen Frau Steffen und Frau Pentzin Schülerinnen beim Häkeln. Ziele der Schülerinnen sind es, z.B. Taschen, Socken, Handytaschen zu häkeln.
„Es ist ein nettes Projekt, hätte mir aber noch ausgefallenere Materialien gewünscht.“, antwortete Christoph Hiltner auf die Frage nach seiner Meinung zu diesem Projekt.
 Kunterbunt gestaltet Frau Marquardt ihr Projekt.
 Christoph Hiltner
Selbstverteidigung
 Karl Herold und Tobias Röschmann bei einem „kleinen“ Päuschen.
„Lustig, aber manchmal schmerzhaft.“, da sind sich Karl Herold und Tobias Röschmann einig. Mädchen und Jungen lernten hier, ihre Angst zu überwinden und ihren Angreifer in die Mangel zu nehmen. Bei den Übungen wurden schon so manche Tricks und Handgriffe angewendet. Am dritten und letzten Tag mussten die Schüler sich einer „harten“ Prüfung unterziehen, die alle mit Erfolg bestanden haben.

ProWo-Zeitung
 Anna Sophie Schröder und Gina Petersen arbeiten am Layout.
Einige Schüler der 7. Klassen unseres Gymnasiums sammelten Informationen zu unseren Projekttagen, um eine Zeitung zu erstellen. Sie knipsten und dokumentierten die Vorbereitung und Ergebnisse der einzelnen Projekte. Die fertiggestellte Zeitung wurde am „Tag der offenen Tür“ verteilt.
 Luca Pommersen und Jimi Blue Koplin stellen die Informationen zusammen.
Stricken, Nähen, Häkeln
Handarbeit? Für die meisten Jugendlichen gehört sie in eine andere Zeit und damit in eine andere Welt. Trotzdem war das Projekt von Frau Plötz und Frau Vieweg sehr gut besucht, sogar einige Jungs waren dabei. Bei guter Stimmung und mit Tee und Kuchen wurden eigene Kreationen in die Tat umgesetzt und fleißig gestrickt.
 Frau Plötz hilft wo sie kann.
Снегурочка – Schneewittchen auf Russisch
 Die ersten Proben finden statt.
Ein einfaches Märchen, das fast jedes Kind kennt, wollten Schüler unter der Regie von Frau General auf Russisch einüben und aufführen. Innerhalb von nur 3 Tagen ist das eine Herausforderung. Eine Frage bleibt jedoch: Spieglein, Spieglein an der Wand? Wer ist die schönste im ganzen Land?
 Vor dem eigentlichen Spielen des Märchens, gehen alle zusammen den Text durch.
Salvete! – Latein mit Herrn Porath
Latein ist eine viel gefragte Sprache, das dachten sich bestimmt auch einige Schüler des Grundlagenkurses bei Herrn Porath. Konjugationen, Satzbau und ein paar Vokabeln standen hier auf dem Lehrplan für die 3 Projekttage, was den Schülern Konzentration abforderte. Trotz allem war das Projekt gut besucht und etwas durfte natürlich nicht fehlen: Kleine Zeichentrickfilme zum Thema, um die Unterrichtsstimmung etwas aufzulockern.
 Herr Porath erklärt einige, für die Sprache wichtige Dinge, an der interaktiven Tafel.
Radio? Wie funktioniert das eigentlich?
 Ralph Kirsten erklärt die Aufnahmegeräte für die Interviews auf der Straße.
Ralph Kirsten von Radio LOHRO aus Rostock kam mit Aufnahmegeräten und Erfahrungen in der Welt des Radios zu uns in die Schule und unterstützte Frau Strübing bei diesem Projekt. Nach der Theorie, zu der die typischen Techniken eines Interviews und die zu beachtenden Schritte gehörten, folgte natürlich die Praxis. Endlich. „Es ist wirklich ein interessanter Kurs und man lernt echt viel dazu. Außerdem ist unser Projektleiter nett.“, sind sich Laura Krüger und Jenny Gallus einig. Die Befragung zu einem bestimmten Thema von fremden Menschen stand schließlich auf dem Plan, für einige gar nicht so einfach. Die Ergebnisse dieser schweren Aufgabe sollten dokumentiert werden, um später einen eigenen Radiobeitrag vorbereiten und einsprechen zu können.

Forms follow functions
 Markus Krohn (rechts).
Unter der Leitung von Franz Bender, Markus Krohn und Herrn Puls bearbeiteten und designten die Schüler Bilder, die sie teilweise selbst geschossen haben. Man konnte aber auch kleine Filme erstellen und sich darin gut austoben. Grafikdesign war das Hauptaugenmerk, z.B. Flyer wurden so mit Hilfe von Gimp oder Photoshop entwickelt. „Unter anderem tauschen wir hier unser Wissen aus.“, dabei hilft Wulf Bender, der selbst Grafikdesigner ist.
Openstreetpmap
 Gut gerüstet geht es los - und diese schicken Westen!
In diesem Projekt bei Herrn Hempel beschäftigten sich ausschließlich Jungs mit dem Erfassen von Hausnummern in Ribnitz und Damgarten und ergänzten damit die kostenlose, viel detailreichere Karte im Internet, die ohne Weiteres weiter veröffentlicht werden darf. Mit GPS-Geräten und gelben Westen gekennzeichnet, ging es also los in die Wohngebiete, von Wind und Wetter ließen sie sich dabei nicht aufhalten. Die Daten von Open Street Map werden von Freiwilligen erfasst, weltweit, mal im Team und mal auf eigene Faust. Jeder kann mitmachen und etwas beisteuern, so auch unsere Jungs in diesem Projekt.
 Hier schon beim Präsentieren.
Howgh!
 Schüler beim Vorbereiten des „Indianer Tages“
Die „Indianer“ unseres Gymnasiums wollten die Kinder der 4. Klasse aus Ahrenshagen mal in eine andere Welt entführen, mit Schminken, neuen Namen und vielen neuen Informationen über das Leben der Indianer. Nicht nur die Schüler, auch die Kinder hatten eine Menge Spaß. Am letzten Tag haben sich die Schüler unserer Schule mit der Vorbereitung des Englischwettbewerbes beschäftigt.
 Gruppenbild vom „Häuptling und Indianern“.
Gesellschaftstanz
 Frau Herrmann zeigt den Schülern am ersten Tag grundlegende Tanzschritte
Salsa, Tango und Co – das wollen die Teilnehmer des Kurses Gesellschaftstanz mit Frau Herrmann lernen. Beim Üben gibt es kaum etwas zu bemängeln, außer, dass deutsche Jungs keine gute Haltung haben. Ja Jungs, ein bisschen mehr Spannung könnte euch gut tun. ;)
 Die Mädchen haben den Hüftschwung schon drauf
DRK-Lehrgang – Leben retten leicht gemacht?
 Verschiedene Verbandstechniken werden zum Beispiel an Benedikt Schmidt geübt
Einen Verband am Arm anlegen oder am Kopf, Pflaster auf die Fingerkuppe kleben, Wiederbelebung an einem Torso üben… Das sind die Aufgaben, die beim DRK-Lehrgang gemeistert werden müssen, um am Ende der Projektwoche den Erste-Hilfe-Schein ausgestellt zu bekommen. Einige werden diesen für ihre anstehende Führerscheinprüfung nutzen.
 Paul Teßmer und Hannes Behrendt nach erfolgreichen Wiederbeleben einer Puppe
Experimentelle Fotografie
 Fanny Lindner und Catharina Rütz mit einer selbstgebauten Kamera
In Zusammenarbeit mit der Kunstschule Rostock wurde am ersten Tag eine Kamera gebaut – eine mitgebrachte Dose von innen schwarz angemalt, verklebt, damit kein Licht mehr reinkommt. In der Kamera selber befindet sich Fotopapier, wodurch die Schüler nun ein Foto machen können. Durch das Loch vorne kann nun ein Bild eingefangen werden, wobei die Teilnehmer darauf achten müssen, dass die Belichtungszeit weder zu lang, noch zu kurz ist. Sonst kann es passieren, dass das Foto schwarz ist und man kaum etwas darauf erkennt. Und das wäre bei so viel Arbeit wirklich schade!
Line-Dance
 Die Schüler nehmen Aufstellung für ihren ersten Tanz
Countrymusik erfüllt den Raum beim Line-Dance. Unter Anleitung von Frau Adler und Frau Muntau lernt die überwiegend aus Jungs bestehende Gruppe verschiedene Tänze, die ursprünglich aus den USA stammen. „Schwieriger als es aussieht“ , meinen die Schüler.
 Für uns zogen die Teilnehmer sogar ihr Schul-Shirt an
Drama Club
 Jasmin Kampe, Jonas Paetsch und Myriam Aschmutat bei einer Improvisationsübung
Eine lustige und lockere Stimmung herrscht im Raum des Drama Clubs. Mit verschiedenen Improvisationsübungen wird auf das Stück vorbereitet. Der Arbeitstitel lautet „Book of Fairytale“ und ist, wie das gesamte Stück, auf Englisch. Vorgeführt wird es am Tag der offenen Tür leider nicht, dafür wird es auf Video aufgezeichnet.
 Martin Lindner zeigt vollen Körpereinsatz
Darstellendes Spiel und Band
 Die Band probt unter Leitung von Herrn Frohriep im Stadtkulturhaus
„Britische Schmachtfetzen“ , Tanz und Bewegung findet man im Stadtkulturhaus, in dem 2 Tage lang die Proben des Darstellendes –Spiel- Kurses der 12. Klasse stattfanden. Am Freitag wurde jedoch schon im Atrium geprobt. Das Ergebnis wird sich im März sehen lassen.
 Frau Rosenbohm zeigt den Jungs wie es geht
Gemeinsames Musizieren
 Reiner Scharfenort, Herr Behnke und Benjamin Dwars beim üben mit der Gitarre
Ein Durcheinander von Tönen und vielen verschiedenen Instrumenten herrscht im Keyboard-Raum. Denn dort proben die Schüler und Schülerinnen fleißig mit Frau Ruprecht und Herrn Behnke, um ihr ausgewähltes Musikstück gemeinsam am Tag der offenen Tür vorzuführen.
 Erik Hansen am Schlagzeug
Papierbrückenbau
 Frau Jahn führt die Anfänger in den Papierbrückenbau ein
Mehr zu beachten, als man denkt , ist beim Papierbrückenbau, denn eine Brücke darf maximal 150g wiegen und muss mindestens 40 cm lang sein. Zudem darf eine Brücke nur aus Papier und Latexkleber bestehen. Je mehr Gewicht eine Brücke trägt, desto besser, vielleicht bestehen für unsere Schüler ja auch Chancen beim Papierbrückenbauwettbewerb in der Hochschule Wismar. Bei der Vorbereitung in der Projektwoche muss nur darauf geachtet werden, dass der Raum öfter mal durchlüftet wird, denn der Latexgeruch benebelt nach einer Weile ganz schön den Verstand. ;)
 Erik Zilius und Felix Biering beim Tüffteln an einer möglichst stabilen Konstruktion
Vorbereitung Projektfahrt Paris
 Schüler beim Recherchieren
In den 3 Tagen der Projektwoche versucht eine Gruppe von Schülern gemeinsam mit Hilfe von Frau Aschmutat die bevorstehende Fahrt nach Paris vorzubereiten und zu organisieren. Während die Schüler beispielsweise nach Shoppingmöglichkeiten oder interessanten Einrichtungen suchen, gibt es auch noch ein leckeres Frühstück: Croissants und Marmelade. Typisch französisch. Man sollte sich ja gut auf den Lebensstil in Paris einstellen.
 Leckere Croissants
Comenius
 Max Wippermann und Bruno Ahrens am Computer
Der Comenius- Kurs arbeitet an verschiedenen Projekten. Es entstehen nicht nur Plakatwände und Powerpoint-Präsentationen, es wird auch der Kontakt zu ehemaligen Austauchschülern gehalten. Zur Entspannung zwischendurch trifft sich der Projektkurs zu kleinen Pausen, um den leckeren Kuchen von Frau Spiegelberg und Frau Karnitzki zu genießen.
 Kuchenpause
Aquarium

Neonsalmler, Guppys und Co. kommen in die frisch geputzten und neu dekorierten Aquarien. Mehr Arbeit als gedacht: Scheiben säubern, Lampen von Kalk entfernen… Karl der Wels bekommt sogar sein eigenes Königreich!

Schulmeisterschaften
Drei Tage hatten die Sportler Zeit, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Alle Punktestände wurden aufgeschrieben. „Ich habe auch schon einen Favoriten aus der 12. Klasse“ , verriet uns Frau Delin beim Tischtennis. Bei der 9. Klasse beim Fußball war sie jedoch enttäuscht: „Da spiel ich genauso gut“, sagte sie scherzhaft.
Bei der Auswertung gab es für jeden eine Tafel Ritter Sport. Besonders freuen durften sich jeweils Malte Ratjens, Nick Petersen und Maximilian Dietzmann und Felix Falck, die jeweils den ersten Platz belegten und auch einen Gutschein für die Boddentherme gewannen.
 Die Sieger der Gruppen 1 bis 9
 Die Sieger der Gruppen A bis F
Film und Dokumentation
 Tina Pfeiffer und Lisa Nowotny beim Schreiben der Artikel
Wir, die Schüler des Projektes Film und Dokumentation, verschafften uns während der Projekttage einen Überblick über die verschiedenen Projekte, machten Fotos und schrieben Artikel. Unsere Arbeit wurde erschwert durch den Stromausfall am 2. Tag. Mehr als die Hälfte der Artikel durften wir also nochmal schreiben, weil wir die Dokumente natürlich nicht abgespeichert hatten. Dennoch haben wir alles rechtzeitig fertig bekommen.

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