Samstagsvorlesung Informatik
Geschrieben von: T. Hempel   

Trotz winterlicher Straßenverhältnisse schafften es einige Interessierte Schülerinnen und Schüler zur Samstagsvorlesung Informatik am 04.12.2010. Das Thema war ja auch verwunderlich: ein Computerspiel soll in nur einer Stunde entwickelt und programmiert werden - das geht doch gar nicht!

 

Scratch Project

DOCH! Dank Scratch - einem visuellen Programmierumgebung vom MIT schafften es die Teilnehmer sogar in 45 Minuten. So blieb noch ein wenig Zeit, das ein oder andere Feature auszuprobieren. Und damit die "jungen Programmierer" alles zu Hause austesten können, gab es noch eine Scratch-CD gratis.

Das Spiel ist übrigens hier online.

 
Projekttage 2012
Geschrieben von: Alex Karock, Michael Christen, Dustin Longer – das Kamerateam   

Vom 25.01. bis 27.01.2012 gab es Unterricht mal ganz anders - Projekttage waren angesagt und mündeten in den Tag der offenen Tür am 28.01.2012. Über die spannenden Schüler- und Lehrerprojekte sammelte die Gruppe "Film und Dokumentation" Informationen und präsentiert diese nun hier der Öffentlichkeit.

Origami - die Kunst des Faltens


Frau Vagt und Frau Beu (kreative Eltern, Schulverein) übernehmen die Leitung des Origami-Kurses

Unter der Leitung von Frau Vagt und Frau Beu entstehen in den 3 Projekttagen nicht nur Papier-Kraniche, sondern auch Kreisel und andere Spielereien. Am Mittwoch lernen die Teilnehmer grundlegende Falttechniken, in den nächsten 2 Tagen werden sie in Gruppen aufgeteilt und basteln dann Anspruchsvolleres.


Fleißige Schüler beim Kranichfalten

Turnen – eine Kunst?


Frau Daubner gibt Wiebke Griephan Hilfestellung bei einem Salto

Gar keine Frage, auf dem Plan der Turngruppe steht für die Teilnehmer ein hartes Training: Ronda, Flick Flack und Schuschunowa sollen bis zum Ende der Woche vorführbar sein. Eine schwierige Aufgabe für die, die zuvor nichts mit Geräteturnen am Hut hatten. Von Musik begleitet, bleibt die ausschließlich aus Mädchen bestehende Gruppe, motiviert und hat weiterhin gemeinsam Spaß.


Judy Schicht bei einem Handstütz-Überschlag

Mutter auf Zeit


Einer der Baby-Puppen

„Mutter sein“ wollten Schülerinnen der 8. Klasse schon immer mal ausprobieren. 3 Tage lang fütterten, wiegten, windelten die Mädchen ihre Baby-Puppen. Ziel des Projektes, von Pro Familia, war es, den Mädchen mit lebensechten, gesteuerten Puppen zu zeigen, wie der Alltag mit einem Baby abläuft. Die Mädchen kostete es viel Geduld und Nerven, sie sammelten aber eine Menge Erfahrungen dabei.

Keramik

Formen, Gestalten und Brennen von Gefäßen war die Aufgabe der Schüler in den 3 Tagen. Anschließend durfte jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen und etwas Eigenes entwerfen. Die Gefäße wurden am Samstag beim „Tag der offenen Tür“ verkauft.


Ludwig Wolff und Laura Fischer beim gestalten ihrer Gefäße.

Idee trifft ungewöhnliches Material


Charlotte Knuth und Analena Brusch beim häkeln ihrer Handytaschen.

Kunst ist ein vielfältiger Bereich. Wie der Name schon sagt, arbeiten die Schüler mit Material, was innerhalb des Unterrichtes selten verwendet wird, wie z.B. mit Pappmaché, Gips und Pflanzen. Hierbei können die Schüler sich frei entfalten. Frau Marquardt steht den Schülern dabei tatkräftig zur Seite. Gleich nebenan helfen Frau Steffen und Frau Pentzin Schülerinnen beim Häkeln. Ziele der Schülerinnen sind es, z.B. Taschen, Socken, Handytaschen zu häkeln.

„Es ist ein nettes Projekt, hätte mir aber noch ausgefallenere Materialien gewünscht.“, antwortete Christoph Hiltner auf die Frage nach seiner Meinung zu diesem Projekt.


Kunterbunt gestaltet Frau Marquardt ihr Projekt.


Christoph Hiltner

Selbstverteidigung


Karl Herold und Tobias Röschmann bei einem „kleinen“ Päuschen.

„Lustig, aber manchmal schmerzhaft.“, da sind sich Karl Herold und Tobias Röschmann einig. Mädchen und Jungen lernten hier, ihre Angst zu überwinden und ihren Angreifer in die Mangel zu nehmen. Bei den Übungen wurden schon so manche Tricks und Handgriffe angewendet. Am dritten und letzten Tag mussten die Schüler sich einer „harten“ Prüfung unterziehen, die alle mit Erfolg bestanden haben.

 

ProWo-Zeitung


Anna Sophie Schröder und Gina Petersen arbeiten am Layout.

Einige Schüler der 7. Klassen unseres Gymnasiums sammelten Informationen zu unseren Projekttagen, um eine Zeitung zu erstellen. Sie knipsten und dokumentierten die Vorbereitung und Ergebnisse der einzelnen Projekte. Die fertiggestellte Zeitung wurde am „Tag der offenen Tür“ verteilt.


Luca Pommersen und Jimi Blue Koplin stellen die Informationen zusammen.

Stricken, Nähen, Häkeln

Handarbeit? Für die meisten Jugendlichen gehört sie in eine andere Zeit und damit in eine andere Welt. Trotzdem war das Projekt von Frau Plötz und Frau Vieweg sehr gut besucht, sogar einige Jungs waren dabei. Bei guter Stimmung und mit Tee und Kuchen wurden eigene Kreationen in die Tat umgesetzt und fleißig gestrickt.


Frau Plötz hilft wo sie kann.

 

Снегурочка – Schneewittchen auf Russisch


Die ersten Proben finden statt.

Ein einfaches Märchen, das fast jedes Kind kennt, wollten Schüler unter der Regie von Frau General auf Russisch einüben und aufführen. Innerhalb von nur 3 Tagen ist das eine Herausforderung. Eine Frage bleibt jedoch: Spieglein, Spieglein an der Wand? Wer ist die schönste im ganzen Land?


Vor dem eigentlichen Spielen des Märchens, gehen alle zusammen den Text durch.

Salvete! – Latein mit Herrn Porath

Latein ist eine viel gefragte Sprache, das dachten sich bestimmt auch einige Schüler des Grundlagenkurses bei Herrn Porath. Konjugationen, Satzbau und ein paar Vokabeln standen hier auf dem Lehrplan für die 3 Projekttage, was den Schülern Konzentration abforderte. Trotz allem war das Projekt gut besucht und etwas durfte natürlich nicht fehlen: Kleine Zeichentrickfilme zum Thema, um die Unterrichtsstimmung etwas aufzulockern.


Herr Porath erklärt einige, für die Sprache wichtige Dinge, an der interaktiven Tafel.

Radio? Wie funktioniert das eigentlich?


Ralph Kirsten erklärt die Aufnahmegeräte für die Interviews auf der Straße.

Ralph Kirsten von Radio LOHRO aus Rostock kam mit Aufnahmegeräten und Erfahrungen in der Welt des Radios zu uns in die Schule und unterstützte Frau Strübing bei diesem Projekt. Nach der Theorie, zu der die typischen Techniken eines Interviews und die zu beachtenden Schritte gehörten, folgte natürlich die Praxis. Endlich. „Es ist wirklich ein interessanter Kurs und man lernt echt viel dazu. Außerdem ist unser Projektleiter nett.“, sind sich Laura Krüger und Jenny Gallus einig. Die Befragung zu einem bestimmten Thema von fremden Menschen stand schließlich auf dem Plan, für einige gar nicht so einfach. Die Ergebnisse dieser schweren Aufgabe sollten dokumentiert werden, um später einen eigenen Radiobeitrag vorbereiten und einsprechen zu können.

Forms follow functions


Markus Krohn (rechts).

Unter der Leitung von Franz Bender, Markus Krohn und Herrn Puls bearbeiteten und designten die Schüler Bilder, die sie teilweise selbst geschossen haben. Man konnte aber auch kleine Filme erstellen und sich darin gut austoben. Grafikdesign war das Hauptaugenmerk, z.B. Flyer wurden so mit Hilfe von Gimp oder Photoshop entwickelt. „Unter anderem tauschen wir hier unser Wissen aus.“, dabei hilft Wulf Bender, der selbst Grafikdesigner ist.

 

Openstreetpmap


Gut gerüstet geht es los - und diese schicken Westen!

In diesem Projekt bei Herrn Hempel beschäftigten sich ausschließlich Jungs mit dem Erfassen von Hausnummern in Ribnitz und Damgarten und ergänzten damit die kostenlose, viel detailreichere Karte im Internet, die ohne Weiteres weiter veröffentlicht werden darf. Mit GPS-Geräten und gelben Westen gekennzeichnet, ging es also los in die Wohngebiete, von Wind und Wetter ließen sie sich dabei nicht aufhalten. Die Daten von Open Street Map werden von Freiwilligen erfasst, weltweit, mal im Team und mal auf eigene Faust. Jeder kann mitmachen und etwas beisteuern, so auch unsere Jungs in diesem Projekt.


Hier schon beim Präsentieren.

Howgh!


Schüler beim Vorbereiten des „Indianer Tages“

Die „Indianer“ unseres Gymnasiums wollten die Kinder der 4. Klasse aus Ahrenshagen mal in eine andere Welt entführen, mit Schminken, neuen Namen und vielen neuen Informationen über das Leben der Indianer. Nicht nur die Schüler, auch die Kinder hatten eine Menge Spaß. Am letzten Tag haben sich die Schüler unserer Schule mit der Vorbereitung des Englischwettbewerbes beschäftigt.


Gruppenbild vom „Häuptling und Indianern“.

Gesellschaftstanz


Frau Herrmann zeigt den Schülern am ersten Tag grundlegende Tanzschritte

Salsa, Tango und Co – das wollen die Teilnehmer des Kurses Gesellschaftstanz mit Frau Herrmann lernen. Beim Üben gibt es kaum etwas zu bemängeln, außer, dass deutsche Jungs keine gute Haltung haben. Ja Jungs, ein bisschen mehr Spannung könnte euch gut tun. ;)


Die Mädchen haben den Hüftschwung schon drauf

DRK-Lehrgang – Leben retten leicht gemacht?


Verschiedene Verbandstechniken werden zum Beispiel an Benedikt Schmidt geübt

Einen Verband am Arm anlegen oder am Kopf, Pflaster auf die Fingerkuppe kleben, Wiederbelebung an einem Torso üben… Das sind die Aufgaben, die beim DRK-Lehrgang gemeistert werden müssen, um am Ende der Projektwoche den Erste-Hilfe-Schein ausgestellt zu bekommen. Einige werden diesen für ihre anstehende Führerscheinprüfung nutzen.


Paul Teßmer und Hannes Behrendt nach erfolgreichen Wiederbeleben einer Puppe

Experimentelle Fotografie


Fanny Lindner und Catharina Rütz mit einer selbstgebauten Kamera

In Zusammenarbeit mit der Kunstschule Rostock wurde am ersten Tag eine Kamera gebaut – eine mitgebrachte Dose von innen schwarz angemalt, verklebt, damit kein Licht mehr reinkommt. In der Kamera selber befindet sich Fotopapier, wodurch die Schüler nun ein Foto machen können. Durch das Loch vorne kann nun ein Bild eingefangen werden, wobei die Teilnehmer darauf achten müssen, dass die Belichtungszeit weder zu lang, noch zu kurz ist. Sonst kann es passieren, dass das Foto schwarz ist und man kaum etwas darauf erkennt. Und das wäre bei so viel Arbeit wirklich schade!

Line-Dance


Die Schüler nehmen Aufstellung für ihren ersten Tanz

Countrymusik erfüllt den Raum beim Line-Dance. Unter Anleitung von Frau Adler und Frau Muntau lernt die überwiegend aus Jungs bestehende Gruppe verschiedene Tänze, die ursprünglich aus den USA stammen. „Schwieriger als es aussieht“ , meinen die Schüler.


Für uns zogen die Teilnehmer sogar ihr Schul-Shirt an

Drama Club


Jasmin Kampe, Jonas Paetsch und Myriam Aschmutat bei einer Improvisationsübung

Eine lustige und lockere Stimmung herrscht im Raum des Drama Clubs. Mit verschiedenen Improvisationsübungen wird auf das Stück vorbereitet. Der Arbeitstitel lautet „Book of Fairytale“ und ist, wie das gesamte Stück, auf Englisch. Vorgeführt wird es am Tag der offenen Tür leider nicht, dafür wird es auf Video aufgezeichnet.


Martin Lindner zeigt vollen Körpereinsatz

Darstellendes Spiel und Band


Die Band probt unter Leitung von Herrn Frohriep im Stadtkulturhaus

„Britische Schmachtfetzen“ , Tanz und Bewegung findet man im Stadtkulturhaus, in dem 2 Tage lang die Proben des Darstellendes –Spiel- Kurses der 12. Klasse stattfanden. Am Freitag wurde jedoch schon im Atrium geprobt. Das Ergebnis wird sich im März sehen lassen.


Frau Rosenbohm zeigt den Jungs wie es geht

Gemeinsames Musizieren


Reiner Scharfenort, Herr Behnke und Benjamin Dwars beim üben mit der Gitarre

Ein Durcheinander von Tönen und vielen verschiedenen Instrumenten herrscht im Keyboard-Raum. Denn dort proben die Schüler und Schülerinnen fleißig mit Frau Ruprecht und Herrn Behnke, um ihr ausgewähltes Musikstück gemeinsam am Tag der offenen Tür vorzuführen.


Erik Hansen am Schlagzeug

Papierbrückenbau


Frau Jahn führt die Anfänger in den Papierbrückenbau ein

Mehr zu beachten, als man denkt , ist beim Papierbrückenbau, denn eine Brücke darf maximal 150g wiegen und muss mindestens 40 cm lang sein. Zudem darf eine Brücke nur aus Papier und Latexkleber bestehen. Je mehr Gewicht eine Brücke trägt, desto besser, vielleicht bestehen für unsere Schüler ja auch Chancen beim Papierbrückenbauwettbewerb in der Hochschule Wismar. Bei der Vorbereitung in der Projektwoche muss nur darauf geachtet werden, dass der Raum öfter mal durchlüftet wird, denn der Latexgeruch benebelt nach einer Weile ganz schön den Verstand. ;)


Erik Zilius und Felix Biering beim Tüffteln an einer möglichst stabilen Konstruktion

Vorbereitung Projektfahrt Paris


Schüler beim Recherchieren

In den 3 Tagen der Projektwoche versucht eine Gruppe von Schülern gemeinsam mit Hilfe von Frau Aschmutat die bevorstehende Fahrt nach Paris vorzubereiten und zu organisieren. Während die Schüler beispielsweise nach Shoppingmöglichkeiten oder interessanten Einrichtungen suchen, gibt es auch noch ein leckeres Frühstück: Croissants und Marmelade. Typisch französisch. Man sollte sich ja gut auf den Lebensstil in Paris einstellen.


Leckere Croissants

Comenius


Max Wippermann und Bruno Ahrens am Computer

Der Comenius- Kurs arbeitet an verschiedenen Projekten. Es entstehen nicht nur Plakatwände und Powerpoint-Präsentationen, es wird auch der Kontakt zu ehemaligen Austauchschülern gehalten. Zur Entspannung zwischendurch trifft sich der Projektkurs zu kleinen Pausen, um den leckeren Kuchen von Frau Spiegelberg und Frau Karnitzki zu genießen.


Kuchenpause

Aquarium

Neonsalmler, Guppys und Co. kommen in die frisch geputzten und neu dekorierten Aquarien. Mehr Arbeit als gedacht: Scheiben säubern, Lampen von Kalk entfernen… Karl der Wels bekommt sogar sein eigenes Königreich!

Schulmeisterschaften

Drei Tage hatten die Sportler Zeit, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Alle Punktestände wurden aufgeschrieben. „Ich habe auch schon einen Favoriten aus der 12. Klasse“ , verriet uns Frau Delin beim Tischtennis. Bei der 9. Klasse beim Fußball war sie jedoch enttäuscht: „Da spiel ich genauso gut“, sagte sie scherzhaft.

Bei der Auswertung gab es für jeden eine Tafel Ritter Sport. Besonders freuen durften sich jeweils Malte Ratjens, Nick Petersen und Maximilian Dietzmann und Felix Falck, die jeweils den ersten Platz belegten und auch einen Gutschein für die Boddentherme gewannen.


Die Sieger der Gruppen 1 bis 9


Die Sieger der Gruppen A bis F

Film und Dokumentation


Tina Pfeiffer und Lisa Nowotny beim Schreiben der Artikel

Wir, die Schüler des Projektes Film und Dokumentation, verschafften uns während der Projekttage einen Überblick über die verschiedenen Projekte, machten Fotos und schrieben Artikel. Unsere Arbeit wurde erschwert durch den Stromausfall am 2. Tag. Mehr als die Hälfte der Artikel durften wir also nochmal schreiben, weil wir die Dokumente natürlich nicht abgespeichert hatten. Dennoch haben wir alles rechtzeitig fertig bekommen.

Mutter auf Zeit

 
Tag der offenen Tür - Impressionen I

 
Der Tag in der Sporthalle – TURNEN!

Die Projekttage neigen sich dem Ende zu, der „Tag der offenen Tür“ rückt näher. Viele Projekte stellen am Samstag, dem 28.01.2012, ihre Ergebnisse und Erfahrungen vor. Auch die Turnerinnen von Frau Daubner. „Wir dürfen uns frei entfalten, uns an den Geräten ausprobieren und unsere Grenzen kennenlernen.“, merkt Julia G. an. Diese Aussage ist speziell an Frau Daubner gerichtet. Das reine Mädchen-Projekt ist eine perfekte Mischung von Leistungsturnerinnen und Freizeitturnerinnen, jede hilft jeder und keine wird von Frau Daubner bevorzugt. Dennoch fordert sie die Vereinsturnerinnen, die demnächst zur Landesmeisterschaft fahren, mehr, um alles aus ihnen heraus zu kitzeln. Leider fahren nur fünf von den sechs Mädels mit, was natürlich das Kämpferische in ihnen erwecken soll. Währenddessen dürfen die anderen sich aussuchen, was sie machen. Am Reck, Pferd,  Schwebebalken, Trampolin oder auch Bodenturnen, sie können die Möglichkeit wählen, wozu sie Lust haben. Etwas Neues in sich entdecken lautet die Devise.
Durch die ungewohnte Belastung – 4 Stunden turnen am Tag – gibt es natürlich auch einige Nachteile. „Der Beweis dafür, dass Frau Daubner hohe Anforderungen an jeden hat, ist, dass wir vom ersten Tag an starken Muskelkater hatten.“, bestätigt Salomè M.. Auch wenn einige Schülerinnen bereits letztes Jahr Erfahrungen gesammelt haben und diese Qualen durchstehen mussten, hatten sie so viel Spaß an diesem Projekt, dass sie sich dieses Jahr wieder eingeschrieben haben.

Auch für die Turnerinnen, die bei den Landesmeisterschaften für die Bundesmeisterschaften antreten, ist diese Belastung eine neue Erfahrung. „Sie gibt uns kaum eine Pause und trinken dürfen wir nicht. Aber atmen.“, scherzt Judy S. nebenbei. Jede schätzt die Kenntnisse von Frau Daubner, und da wird hier und da mal ein Späßchen gemacht. Dennoch wissen sie, dass die Konzentration und Achtung der anderen allerhöchste Priorität hat, um bei den jeweiligen Meisterschaften bestehen zu können. Der Druck, um dabei zu sein, ist weniger groß, da es sich nur noch unter zwei Schülerinnen entscheidet. Die Lehrerin und gleichzeitig Trainerin entscheidet nicht nach Sympathie, für sie zählt wirklich nur die turnerische Leistung. Dennoch ist jede davon überzeugt, wenn auch nur der kleinste Fehler, sei es auch nur ein schlechter Tag,  passiert, dass sie nicht dabei sein kann. Und natürlich will jede besser sein als die andere und gewinnen. Bei den Meisterschaften treten sie gegen Sportschulen an und es wäre eine große Erfahrung, gegen die zu turnen, die den Tag nur mit Lernen und Sportmachen gestalten.
Die Harmonie ist großartig. Jede empfindet große Sympathien für die anderen und respektiert diese auch. Charlott R. versichert, dass es „keinerlei Auseinandersetzungen  zwischen den Mädels gibt, es herrscht eine angenehme Stimmung hier.“.

 
Spende an die Kinderkrebsklinik Rostock
Geschrieben von: Frauke Huth 9/2   

Stellt euch vor ihr habt eine kleine Schwester, sie hat Krebs. Die Chemotherapie, mit der sie behandelt wird, hat viele Nebenwirkungen und es ist nicht klar, ob sie das nächste halbe Jahr noch überlebt.
Ungefähr 2000 Kinder erkranken jedes Jahr in Deutschland an Krebs. Sie und auch ihre Familien sind dann einer großen Belastung ausgesetzt. Um dieser standhalten zu können, sorgen die Kliniken für die Unterstützung der Patienten und Angehörigen.
Kürzlich hat unser Gymnasium an die Universitäts-Kinder- und Jugendklinik Rostock gespendet. Der Leiter pädiatrischer Hämatologie und Onkologie, Herr PD Dr. med. Classen hat sich dafür in einem Brief bedankt.
"GANZ HERZLICHEN DANK!!!
Im Namen unserer Station, insbesondere aber natürlich im Namen der bei uns behandelten Kinder , möchte ich euch allen wirklich unseren ganz herzlichen Dank aussprechen für die großartige engagierte Aktion und die zustande gekommene große Spende von 670 Euro.[…]
Im Moment ist es  uns gerade ein ganz besonderes Anliegen, die psychologische Betreuung der Geschwister von krebskranken Kindern zu verbessern. Wir erleben immer wieder, wie unendlich wichtig der Zusammenhalt aller Familienmitglieder für das Gesundwerden eines schwerkranken Kindes ist. […]
Die Psychologin, deren Arbeit durch die Spende finanziert wird, schafft es, den Familien ganz viel Kraft und Hilfe zu geben, um bei der schwierigen Aufgabe durchzuhalten."
Es ist eine schöne und außergewöhnliche Geste von Dr. Classen, persönlich einen Antwortbrief zu schreiben. Sie zeigt, dass das gespendete Geld tatsächlich sinnvoll zur Hilfe der Krebspatienten in der Universitätsklinik Rostock eingesetzt wird.
Mir hat die Reaktion bewusst gemacht, wie viel diese Spende, trotz der verhältnismäßig geringen Mühe, die wir dafür aufbringen mussten, helfen kann.
Gesundheit ist ein hohes Gut in unserem Leben. Das ist mir durch die, wenn auch nur kurze Beschäftigung mit den Schicksalen vieler krebskranker Kinder und deren Familien ins Bewusstsein gerufen worden.  Hilfe ist in diesen Fällen sehr wichtig, um den Betroffenen ihre Situation so erträglich wie möglich zu gestalten.

 
Anmeldung für die Jahrgangsstufe 7

Die Anmeldung der Schüler für die Jahrgangsstufe 7 der Gymnasien im Schuljahr 2012/2013 ist wochentags vom 06.02.2012 bis zum 29.02.2012 jeweils von 07:00 bis 15:00 Uhr möglich. Sie können die Anmeldeprozedur beschleunigen, wenn Sie sich die Anmeldeformulare für die Klasse 7 herunterladen, ausfüllen und ausgedruckt zur Anmeldung mitbringen. Die Formulare finden Sie unter Dokumente - Anmeldung Klasse 7 oder hier.

 
Platzierung auf der Landesolympiade Informatik

Nach zwei Vorbeitungscamps und zwei weiteren anstrengenden Wettbewerbstagen war es am 14.01.2012 endlich so weit: die Preisträger der Landesolympiade Informatik 2011 standen fest. Einen herausragenden dritten Platz konnten sich zwei Schüler unseres Gymnasiums erkämpfen: Franz Bender und Markus Kohn. Beide nun schon zum zweiten Mal bei der LOI dabei und erneut mit einer Platzierung erfolgreich! Dazu unsere herzlichsten Glückwünsche!

Die knapp 50 Teilnehmer mussten sich in diesem Jahr mit der Programmierung von LEGO-Mindstorm-Robotern herumschlagen und knifflige Aufgaben aus dem Bereich der Computernetzwerke lösen. In der Jahrgangsstufe für die Schüler der Sekundarstufe II galt es, verschiedenste informatische Probleme mit Hilfe der Programmiersprache Python elegant zu lösen.

 
Brigitte-Sauzay-Austausch
Geschrieben von: Frauke Huth, Katharina Henschel, Ada Stoll, Meggie Herter, Nick Petersen   

Wir, Maggie Herter, Ada Stoll, Katharina Henschel, Nick Petersen und Frauke Huth, wohnten vom 15.09.11 bis zum 18.11.11 in Poitou-Charentes, einer Region Frankreichs, bei je einer Gastfamilie, nachdem wir selbst ein Kind dieser Familie für die gleiche Zeitspanne bei uns aufgenommen hatten. Wir alle haben verschiedene Eindrücke gesammelt und neue Erfahrungen gemacht. Obwohl jeder von uns auch Negatives, der eine mehr, der andere weniger, erlebt hat, so empfehlen wir es doch jedem, der die Möglichkeit dazu hat, die Chance, die ein solcher Austausch bietet, zu nutzen. Beide Abschnitte, die Aufnahme des französischen Austauschschülers und der Aufenthalt dort sind Erlebnisse, für die sich der recht geringe Aufwand, den wir selbst dafür betreiben mussten, lohnte. Es fielen nur wenige Kosten an, da dieses Programm auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit beruht und das DFJW auf Zuschussanträge die Flugkosten übernimmt. Wer mehr über unsere Austausche wissen möchte, sollte keine Scheu haben, uns anzusprechen.

Ich freue mich über das, was ich an Französischkenntnissen dazu erworben habe. Auch habe ich während meines Aufenthalts dort neue Orte und Städte besucht. Das Highlight war natürlich Paris als Hauptstadt. Leider muss ich jetzt viel für die Schule nachholen und trotzdem finde ich, dass der Austausch drei Monate hätte dauern sollen, wie es zuerst geplant war.

Meggie Herter

Obwohl es mir anfangs schwerfiel, alles zu verstehen, habe ich später viele neue Freunde gefunden. Besonders erstaunt hat mich die Kultur, die doch ziemlich anders ist. Vor allem die Schule ist länger als bei uns. Die zwei Monate dort machten mich noch ein Stück selbstständiger, da ich nur meine Austauschschülerin kannte und so öfters auf mich allein gestellt war.

Ada Stoll

Der Abschied in Deutschland und, in Frankreich angekommen, die Verabschiedung meines Freundes und meiner besten Freundin, die mit mir gereist waren, fiel mir schwer. Der Flug verlief problemlos. Von der Gastfamilie wurde ich am späten Donnerstagabend sehr herzlich im Bademantel und Schlafanzug in Empfang genommen. Die französische Schule ist viel strenger und läääääääääääänger… Mit der Sprache kam ich allerdings von Anfang an gut klar. La Rochelle ist ein Traum!

Katharina Henschel

Ich fand das Essen dort sehr interessant. Mir hat es eigentlich gut geschmeckt, bis auf die Schnecken und den Thunfischkuchen. Der Unterricht war zwar langweilig, aber durch Witze, die mein Austauschschüler mir erzählte, war es erträglich. Der Besuch im Futuroscop (ein Freizeitpark) war das frühe Aufstehen und die Fahrt dahin definitiv wert. Auch wenn wir an den Attraktionen länger anstehen mussten.

Nick Petersen

Das Schlimmste was ich dort erlebte, war der Sportunterricht. Meine dortige Lehrerin legte einen militärischen Ton an den Tag und brachte nicht selten eine Schülerin zum Weinen. Auch mit mir kannte sie keine Gnade, allerdings konnte ich behaupten, ich hätte die Aufgabe nicht verstanden, wobei mir auch keine andere Möglichkeit blieb, um mich einer 20-minütigen Schimpftirade zu entziehen. Abgesehen davon fand ich die Zeit dort sehr schön und habe Fortschritte mit meinem Französisch gemacht. Viel zu lachen hatte ich oft am Abendbrottisch, denn meine Gastfamilie hatte einen ausgeprägten Sinn für Humor und war nie arg zu mir.

Frauke Huth

 
Impressionen vom Weihnachtsmarkt 2011
Geschrieben von: Frauke Huth 9/2   

Weihnachten am RWG 2011
Nachdem viele Klassen in Block I interne Weihnachtsfeiern veranstalteten, fand im II. und III. Block am Freitag, 09.12., der Weihnachtsmarkt im Atrium statt. Jede Klasse hatte Stände aufgebaut und so konnten wir Schüler und die Gäste Plätzchen, Tee und Kaffee erwerben, an einer Tombola teilnehmen oder sich im Dosenwerfen üben. Doch das Highlight des Tages war zweifelsohne das Weihnachtssingen des Chores unter der Leitung von Herrn Frohriep, gekoppelt mit den Aufführungen der "Darstellendes Spiel"-Kurse von Frau Rosenbohm.
Ich fand, dass der Chor wunderbar und schöne Lieder gesungen hat, so wie wir es gewohnt sind. Leider dauerte es etwas zu lange, wodurch das Publikum sehr unruhig wurde. Viele Schüler verließen das Atrium noch vor Ende des Programms, da sie ihre Busse sonst verpasst hätten. Mir fehlte besonders die Atmosphäre, vielleicht, weil ich sie anders von den Weihnachtskonzerten kenne.  Diese war bei den Konzerten der vergangenen Jahre schöner, da dann das freiwillig anwesende Publikum sitzt, sie kürzer vor Weihnachten gelegen sind und es draußen bereits dunkel ist. Als Fazit ist also wohl festzuhalten, dass das Weihnachtssingen im diesjährigen Format kein Ersatz für die allseits beliebten Weihnachtskonzerte sein kann. Dieser Schluss soll jedoch keinesfalls als blinde Meckerei missverstanden werden, denn neben der Trauer um das Konzert alter Form, überwiegt die Einsicht in die Notwendigkeit und die Freude darüber, dass der Verhinderungsgrund schöner nicht sein könnte. Familie Frohriep erwartet ein neues Menschenkind. Da lacht das Herz und das nicht nur, weil es so schön zu Weihnachten passt. Also, von dieser Stelle die allerbesten Wünsche der wachsenden Familie!
Der dem Programm vorausgegangene Weihnachtsmarkt war zwar eine gute Idee, allerdings war er noch zu undurchdacht. Er dauerte zu lange, und viele Schüler wurden währenddessen schon ungeduldig, sodass bereits zu Anfang des Singens Unruhe herrschte. Vielleicht hätte der Markt durch die Lieder und das Darstellende Spiel unterbrochen werden sollen, um Abwechslung zu bringen.
Die Stände waren nicht optimal aufeinander abgestimmt, obwohl die Klassensprecher zuvor Listen an den Schülerrat gaben, um zu vergleichen, was die Klassen vorbereitet hatten. Allerdings bekamen diese keine Rückmeldung, also verkümmerte die zuerst gut begonnene Organisation und es wurde zum Großteil Ähnliches, teilweise auch Gleiches verkauft. Wir haben demnach eindeutig Potenzial, vieles in den folgenden Jahren besser zu machen. Natürlich muss lobenswert erwähnt werden, dass die Klassen sich viel Mühe mit ihren Ständen gaben und es auch originelle Verkaufsideen gab. Es mangelt uns lediglich an Erfahrung, was die Koordination eines solchen Projektes anbelangt. Vielleicht sollten wir alle in Zukunft die Verantwortung unter uns besser aufteilen, um zu zeigen, dass wir daraus lernen und bei einem eventuellen nächsten Mal ein größeren Erfolg zu haben.

 
Hochsprung mit Musik
Geschrieben von: Frauke Huth 9/2   

Zwar war die Musik nicht das Wesentliche des Hochsprungwettkampfs am 16.12.2011 in Block III, trotzdem war sie eine gute Untermalung. Es traten Schüler von der 7. bis zur 10. Klasse an. Doch bevor es losging, sprangen sich die Teilnehmer erst einmal ein. Gleich beim ersten Versuch riss jemand, aber dafür war die Vorbereitungszeit schließlich da. Für die Zuschauer, uns Schüler, wurde indessen eine ruhige Aerobicmusik gespielt, das sorgte für Erstaunen. Schnell wurde aber darauf reagiert und modernere Songs gewählt.
Bei dem eigentlichen Turnier hatte nun jeder Teilnehmer drei Versuche für jede Höhe, auf einer Liste dokumentierte Frau Hopf die Ergebnisse. Damit die Zuschauer folgen konnten, wurde bei jeder Änderung die nun zu erreichende Sprunghöhe angesagt. Der Wettkampf dauerte an, bis jeder dreimal gerissen hatte. Die Siegerehrung erfolgte gleich im Anschluss. Ausgewertet wurde nach Punkten aufgrund der unterschiedlichen Altersklassen.
Den 3. Platz belegte Josephine Mülleck. Zweite war Henriette Sohns und Eva Borgmann beendete mit einer übersprungenen Höhe von 1, 53 m den Wettkampf als Siegerin. Den Gewinnerinnen einen herzlichen Glückwunsch.

 
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