22. Papierbrückenbauwettbewerb

Seit Beginn des Schuljahres haben Schüler der Klassenstufen 7-10 jeden 2ten Dienstag im 4. Block Brücken aus Papier gebaut.

Die Brücken mussten mindestens 40 cm lang und bis zu 30 cm hoch sein, Außerdem gibt es eine maximal Breite von 10 cm.

Sie dürfen nur mit Papier und Leim gebaut werden und max.150 Gramm wiegen. Wenn sie geringfügig schwerer sind, wird die Wertung „etwas“ verschlechtert.

Nach vielen Wochen harter Arbeit konnten wir 10 Brücken nach Wismar bringen. In Wismar wurden die Brücken am Freitag, den 08.05. auf ihre Haltbarkeit getestet. Sie wurden in ein Gerät „gespannt“ und dann wurde mit der Prüfmaschine auf sie eingedrückt. Die meisten Brücken der 7ten und 8ten Klasse waren aber leider ein wenig zu kurz und sind durch die Auflager gefallen. Die Brücken der Schüler der 9. und 10. Klassen waren genau richtig lang und konnten so nicht durchrutschen.

Dennoch konnte sich Florian Tutzschky in der Kategorie 7-8 Klasse den 2.Platz sichern, seine Brücke wog 156,2 g und hat 20,6 kg gehalten.

In der 2. Kategorie 9-12 Klasse, erhielten Fynn Steffens und Gunnar Kulat mit ihrer Brücke, welche 143,6 g wog und 93 kg hielt, den 3. Platz. Leo Tonat hatte seine Brücke sehr stabil und „leicht“ gebaut, sie wog nur 148,7 g und hielt ein Gewicht von 97,5 kg und so erreichte Leo den 2. Platz. Den 1.Platz mit einer Brücke, die 147 g wog, erreichte Jan-Ole Gentzsch, seine Brücke hatte 103,1 kg gehalten.

Später stellten die Wismarer Lehrer die „Messteile“ näher aneinander und die Brücken, die zu kurz waren, konnten auch noch gemessen werden. Es war zwar außerhalb der Wertung, dennoch hatten sie uns gesagt, dass die Brücke von Samuel Taubenheim 93,5 kg gehalten hätte.

Reisebericht Salzburg - Studienfahrt der Klasse 11/3

Salzburg - an was denkt man, wenn man den Namen einer Stadt hört, die weltweit für ihre Sehenswürdigkeiten bekannt ist. Mozartkugeln, Festspiele oder auch „Die goldene Kugel“.
Und noch viel mehr haben die Schüler unserer Klasse aufgezählt.


Salzburg liegt im Norden von Österreich und ist nur wenige Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Es liegt an der Salzach, ein Fluss der erst in die Donau und dann schließlich seinen Weg im Schwarzen Meer findet. Die kristallblaue Farbe des Flusses unterzeichnet malerisch die Silhouette der Altstadt am Fuße des Festungsberges.

Unsere Reise dauerte einen halben Tag. Trotz der vermeintlich ewig langen Busfahrt war die Stimmung ungetrübt. Sie stellte ein ganz eigenes Erlebnis auf unserer Studienfahrt dar. Die Klasse zeigte sich von einer für die meisten, ganz neuen Seite.
Das Hotel hat mit großen Zimmern und einer wohnlichen Lobby überzeugte. Salzburg sollte für uns sowohl geschichtlich als auch kulturell im Mittelpunkt der Studienfahrt stehen. Außerdem hatten wir ausreichend viel Freizeit, die wir selbstständig gestalten durften.
Eine Stadtführung gab uns am Dienstag einen groben Überblick über die Stadt und ihre bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Bei einem Spaziergang durch den früher noch außerhalb liegenden Hof des Bischofs der Stadt Salzburg schweiften wir in Gedanken in der prunkvolle Zeit des Barock.
Nach dem die Führung am Fuße des Festungsberges zum Ende kam konnten wir die Stadt Salzburg zum ersten Mal selbst erleben. Die Klasse trennte sich in kleine Gruppen auf und tauchte in die etlichen kleinen Gassen mit ihren Läden ein. Salzburg verschlingt uns in Sekunden und alle sind von der Stadt abermals begeistert.
Auch abseits der Touristenstrecken konnten wir besondere Einblicke in den geschichtlichen Hintergrund der Mauern, Fassaden und Felswände erhalten.
Bis zum Abend waren so Gruppen durch ganz Salzburg gewandert und fanden am Hotel wieder zu einer Klasse zusammen. Später am Abend hat unsere Klasse mehrere Bowlingbahnen eines naheliegenden Bowlingcenter unsicher gemacht. Auch eine Kart-Bahn wurde von einigen der Klasse für ein spannendes Rennen besucht. Ein gelungener zweiter Tag ging zu Ende.

Am dritten Tag unserer Studienfahrt wollten wir nun das Aushängeschild der Stadt aufsuchen. Die Festung zu Salzburg. Anmutig ruht sie auf dem Festungsberg und schützt mit ihren drei Flanken die Altstadt vor Unheil. Der Ausblick vom Festungsturm zeigte ein einmaliges Panorama. Selbst die Kathedrale wirkt winzig und plötzlich gar nicht mehr so erdrückend wie vom Boden aus.


Am frühen Mittag machten wir auf zum Salzbergwerk Berchtesgaden. Dort wurde uns ein “Salzlabor“ zur Verfügung gestellt. Wir konnten unser Können und Wissen unter Beweis stellen und alle Experimente mehr oder weniger erfolgreich durchführen.   

Das Bergwerk inszenierte sehr zeitgerecht und detailtreu den Abbau von Salz, damals wie heute. Bei einem Rundgang bzw. –fahrt“ Unter-Tage“ haben wir auch die bekannten Salzrutschen ausprobieren können. Mit ihnen wählten auch schon die Bergarbeiter vor Jahrzehnten einen schnellen Weg in den Berg.
Begeistert von dem Bergwerk fuhren wir wieder zurück nach Salzburg.


Für uns war Salzburg ein Erlebnis der besonderen Art. Wenn man nun das Wort Salzburg in das Pausengespräch einwirft kommt mehr zurück als Mozart und Salz. Wir schwelgen in Erinnerungen an eine schöne und erlebnisreiche Zeit.